Individualisierung von Verplombungen

Wer sagt, dass eine Verplombung immer unkreativ und lieblos sein muss?
Mit Hilfe moderner Druckverfahren können Kunststoffplomben nach Ihren
Vorstellungen und Wünschen - im Rahmen des technisch machbaren - designt
und bedruckt werden. Je nach Gegebenheiten bieten sich vier Drucktechniken an.


Kunststoffplomben werden werkseitig bereits mit eine fortlaufenden Nummerierung produziert, die eine eventuelle Manipulation am verplombten Gut signalisieren soll. Anhand der Nummer kann man schnell überprüfen, ob es sich um die originale Plombe handelt, oder um eine Austauschplombe. Nach einer Verplombung wird die Plombennummer notiert und an die Empfangsadresse weitergeleitet. Der Empfänger kann an dieser Nummer somit einwandfrei feststellen, ob es sich um die originale Verplombung des Versenders handelt. Die Nummerierungen sind in der Regel sechs- bis achtstellige Zahlen und mitunter auch Buchstabenkombinationen auf den Plombenkörper und den Plombenbändern.
Darüber hinaus ist es möglich die Plomben - im Rahmen des technisch machbaren - nach eigenen Bedürfnissen individualisieren und anpassen zu lassen.
Hierfür gibt es unterschiedliche Druckverfahren, die je nach Anwendungsgebiet zum Einsatz kommen.

• Laser Print
• Thermal Transfer
• Pad Print
• Hot Stamping

Dabei unterschieden sich die Techniken in den Punkten Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und Druckoptionen.

Laser Print

Beim Laser Print wird eine Art Gravur durch einen speziellen Laser konkav in die Plomben eingebrannt. Technisch bedingt ist der Druck immer gräulich bis schwarz und als Kontrast besonders auf hellen Untergründen gut zu erkennen.
Der Laserprint zählt zu den sichersten Aufbringungsverfahren, da der eigebrannte Aufdruck nicht manipuliert werden kann 

Thermal Transfer

Beim Thermal Transfer wird ein Farbband über die Plomben gerollt und erwärmt, wodurch sich eine Farbschicht löst und dauerhaft auf der Plombe haften bleibt. Mit dieser Technik lassen sich jegliche Farben/Farbkombinationen aufbringen.
Der Aufdruck lässt sich mit Hilfe von Lösungsmitteln oder Alkohol einfach wieder entfernen. Teilweise lässt sich ein Thermal-Transfer-Aufdruck mit starkem Wischen oder Kratzen entfernen oder manipulieren.

Pad Print

Beim Pad Print wird auf eine partikelfreie Plombe ein in der Regel schwarzes oder weißes Stempelkissen aufgebracht. Ein Laser entnimmt Partikel aus dem Stempelkissen als Negativ und erstellt somit einen gewünschten Aufdruck.
Gerade bei größeren Abnahmemengen handelt es sich beim Pad Print um eine kostengünstige Alternative zum Laser Print

Hot Stamping

Beim Hot Stamping wird eine erwärmte Presse mit einer beinhalteten Folie auf die Plombenfahne gelegt und eingestanzt. Somit ist das Hot-Stamping-Verfahren genauso manipulationssicher wie die Laser-Print-Technik. Zudem ist Hot Stamping auch auf hellen/weißen Untergründen möglich. Auch Containerplomben können auf diese Weise nachträglich bearbeitet werden. Der Hot-Stamping-Aufdruck ist kratzfest und witterungsbeständig.
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